ALADDIN
- creARTive.by.steffi

- 1. Juli 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Jan. 2020
Hallo! Ja, ich bin immer noch am Tippen. Für Heute habe ich ein klares Ziel, ich werde den Blog auf den neuesten Stand bringen :-). Ich bin schon ganz nah dran. Wenn man so mit den Steinen und auch mit Schmuckstücken beschäftigt ist, dann vergisst man manchmal, dass es auch ganz schön sein kann eine Leinwand zu bearbeiten. So war es für mich mal wieder an der Zeit. Letzte Woche habe ich ein neues Tool im Internet entdeckt. Den Mandala-Creator von Staedtler. Wer sich etwas mit Kunst, Malen und Schreiben beschäftigt, der dürfte Stadler kennen. Die machen auch Stifte, Schreibbedarf, etc. Also eigentlich kenne ich auch den Mandala-Creator schon länger, aber irgendwie hatte ich noch nichts so durchschaut, was man damit so anfangen kann. Ich hatte auch nie die Zeit, mich intensiv damit zu beschäftigen. Das habe ich dann letzte Woche nachgeholt. Ein dolles Ding! Das Ganze gibt es kostenlos im Netz, man kann seine Kreationen auch direkt drucken, oder abspeichern. Der Creator bietet eine Vielzahl von einzelnen Musterstücken, die man dann selbst zusammenstellen und anordnen kann. Man kann sie auch in der Größe verändern und drehen. Insgesamt kann man zwar leider nur 6 Layer anlegen, also 6 Ebenen, aber wenn man es geschickt angeht, dann kann man daraus schon mal was machen. So habe ich mein erstes ganz eigenes Mandala aus den verfügbaren Elementen erstellt und ausgedruckt. Glücklicherweise passte es genau auf eine kleine Leinwand von 15x15 cm. Die Leinwand habe ich mit einer Metall-Farbe grundiert und dann das Mandala mit Transferpapier übertragen. Man muss schon fest aufdrücken, damit sich überhaupt etwas abzeichnet, insbesondere, weil diese Effektfarben so stark glänzen, dass man nicht gut darauf sehen kann. Ich habe mich dann entschlossen, die einzelnen Linien (und es sind wirklich viele) mit einem speziellen Goldstift nachzumalen. Das war auch clever, denn es sieht nicht nur toll aus, sondern man hat dann auch direkt permanente Linien, die gut zu sehen sind und sich nicht wieder weg wischen. Im Anschluss habe ich mit dem "Ausmalen", bzw. dem "Auspunkten" angefangen. Ich hatte mir kein klares Farbkonzept vorgegeben, sondern habe mich einfach treiben lassen. Am Anfang tut man sich noch etwas schwer, aber dann fließt es einfach. Insgesamt braucht man schon Zeit für ein solches Mandala. Das malt man nicht mal eben so zwischendurch. Da sind locker 6-8 Stunden drauf gegangen. Aber es waren 6-8 sehr sehr schöne Stunden.
Herausgekommen ist ein echt orientalisches Mandala. Bedingt auch durch die Formen der einzelnen Elemente, die oft die typische Zwibelform zeigen, was stark an Türen im Orient erinnert. Und dann aber auch durch die Farben, die so bunt und strahlend wie ein orientalischer Markt daher kommen. Ich war und bin begeistert von dieser Arbeit. Einmal etwas ganz Anderes und doch faszinierend. Hat mir sehr viel Spaß gemacht und schreit nach Mehr! Ich freu mich drauf. Mein Leben ist bunt und "Aladdin" so bunt wie ein Orientalischer Markt!
Eure Steffi














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