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SUNSET

Hallo Ihr Lieben! I am proudly to present: Meine erste Auftragsarbeit. Nun gut, es ist verfrüht, jetzt schon den Job bei Disney zu schmeißen und mein eigenes Atelier zu eröffnen (auch wenn ich unbändige Lust dazu hätte) ;-) Und jaaaaaa - ich bin weit davon entfernt, nennenswerte Geldbeträge mit meinen Steinen zu verdienen. Und schon gar nicht so viel, um davon leben zu können. Aber........ immerhin läuft es an. Einer Bekannten von mir gefallen meine Steine schon von Anfang an sehr gut und sie verfolgt meine Arbeiten aufmerksam. Als wir in Südtirol waren, schrieb Gertrud mich dann an und bat um die Bilder aller Steine - sie wolle sie mal Anderen zeigen. Ich dachte mir noch - och wie toll, das ist aber nett. Zu meinem Mann Ralf meinte ich dann noch, warte mal ab - da kommt am Ende noch was. Und tatsächlich, eine Woche später schrieb Gertrud wieder und fragte, ob ich den CHIEMGAUER noch einmal malen könnte - in warmen Farben. Oder alternativ eine Sonne für ihre Schwester Maggie, die ich flüchtig auch kenne. Maggie würde dafür auch zahlen. Was denn die Steine so kosten würden. Nun, damit war ich etwas überrumpelt, denn so genau hatte ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Sicher, es wäre schon schön, eines Tages die Steine auch zum Verkauf anzubieten. Aber noch hänge ich zu sehr an meinen Juwelen und ich wollte auch erst noch ein paar mehr anfertigen. Doch nun rollt es früher an als gedacht und da sollte man dann auch flexibel sein, gell? Also hatte ich mir dann Folgendes überlegt: Ich male die Steine nach Wunsch des Auftraggebers und überlasse es ihm dann, was er mir dafür zahlen möchte. Nun bin ich mal gespannt, was dabei heraus kommt.

Da ich aber mittlerweile bereits den 2. Auftrag angenommen habe (für den Mann meiner Schulfreundin Iris), habe ich mir ein etwas modifiziertes Konzept für die Bezahlung überlegt: Ich nenne dem Auftraggeber eine Preisspanne gemäß dem Aufwand und innerhalb dieser Spanne darf er mich dann entlohnen. Das finde ich für den Anfang ganz OK und auch fair. Denn Kunst liegt ja immer noch im Auge des Betrachters. Nur der Aufwand der Arbeit muss eben auch bewusst sein, bzw. bewusst gemacht werden. Daher gibt es zu jedem Verkauf ein kleines Infoblatt, woher der Stein kommt, welche Farben ich verarbeitet habe und wieviele Stunden daran gearbeitet wurde.

Aber kommen wir mal zum Stein. SUNSET ist meine Interpretation von einem Sonnenuntergang und von der Sonne selbst. Ich habe hier zum ersten mal eine farbige Grundierung in GOLD gewählt, um die Zwischenräume zum Strahlen zu bringen. Der Auftrag erfolgte in 2 Schichten. Erst einmal ein Auftrag in leuchtendem Gelb und danach in Gold. Das alleine war schon mal ein Knaller, der Stein sah zwischenzeitlich aus wie ein Gold-Nugget. bzw. wie eine goldene Kartoffel in Maggis Augen. Das Arbeiten mit den warmen Farben war sehr schön und ich habe meist die Sonne als Lichtquelle genutzt, um die Schattierungen besser abschätzen zu können. Viele Gelb- und auch Rottöne ähneln sich sehr. Mir gefällt der Stein sehr und es tut ein wenig weh ihn abgeben zu müssen. Aber da ich Maggie etwas kenne und wir einen guten Draht zueinander haben ist es OK. Ich habe übrigens festgestellt, dass es schwerer ist, einen Stein mit gewissen Vorgaben für jemand Bestimmten zu malen. Man sieht alles anders, wenn man sich keine Gedanken um die Person machen muss. Und es ist ganz sicher leichter, einen emotionalen Stein (wie hier die Sonne) für jemanden zu malen, den man kennt. Als Emotional betrachte ich den Stein deshalb, weil die Sonne einen solchen Einfluss auf uns hat. Leblose Dinge, wie eine Vase z.B. würde ich als unproblematischer betrachten. Aber die Sonne spendet Leben und sie bedeutet für viele Menschen ja auch eine Menge.

Also, SUNSET, geh hinaus in die Welt und mach mich bekannt. SUNSET leuchtet herrlich bunt - so bunt wie mein Leben!

Eure Steffi!


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